… dass wir das letzte Mal etwas berichtet haben. Aber es hat sich in den letzten zwei Monaten auch nicht so viel getan, was noch mit „Baustelle“ zu tun hat. Natürlich hat sich „drinnen“ ein bisschen was getan, aber das fällt für uns dann eher unter Privatsphäre – bestimmt habt Ihr Verständnis dafür.
Gestern haben allerdings in unserem Bauabschnitt die Vorbereitungen zum Straßenbau begonnen, was sicherlich einige Wochen in Anspruch nehmen wird. Nach dem Bau der Straße können wir dann den letzten Meter unserer Pflasterflächen bis zur Straße angehen und auch Rasen bis zur Grundstücksgrenze verlegen. Unsere genauen Grundstücksgrenzen werden ja erst nach dem Straßenbau abgesteckt. Mit dem Zaunbau warten wir vermutlich noch bis zum nächsten Frühjahr, genau wie mit der Bepflanzung. Um einen Geräteschuppen werden wir uns aber jetzt schon mal kümmern, denn so langsam mögen wir unseren Rasenmäher nicht mehr im Flur haben ;-).
Im Baugebiet um uns herum tut sich im Moment auch eine ganze Menge. In unserem Bauabschnitt sind die meisten Häuser nun fertig, einige sind noch im Bau und nur zwei Grundstücke sind noch unbebaut. So, wie es aussieht, werden in den nächsten Tagen weitere Nachbarn schräg gegenüber einziehen, die wir schon lange über das Bautagebuch kennen. *Winke* und herzlich Willkommen an Frank und Janine! Die Vermarktung des dritten Bauabschnitts, der direkt an unser Grundstück grenzt, hat noch nicht begonnen, so dass wir sicherlich noch eine Weile einen weiten Ausblick haben.
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Mittwoch, 16. September 2009
Dienstag, 23. Juni 2009
Garten- und Pflasterarbeiten
Seit gestern herrscht wieder rege Bautätigkeit auf dem Grundstück! Das Gartenbauunternehmen beginnt damit, aus der Sandwüste um unser Häuschen herum einen Garten, Terrasse, Wege und PKW-Stellplätze zu machen. Wir freuen uns schon darauf, dass wir demnächst nicht mehr durch Erde und Schlamm waten müssen, wenn wir nach Hause kommen.
Nachdem gestern die Höhen auf dem Grundstück grob angepasst wurden, begannen heute die Arbeiten am Terrassenunterbau und dem Eingangspodest. Die genaue Höhe der Flächen ist ein wichtiges Thema. Zur Zeit ist die Straße, die an unserem Grundstück vorbei läuft, nur provisorisch geteert. Typisch für ein Neubaugebiet halt. Erst im Herbst wird die Straße voll ausgebaut und liegt dann deutlich höher. Entsprechend müssen auch die Zufahrt und die Gartenflächen den Höhen aus den Plänen für die Straße, die wir vom Tiefbauamt erhalten haben, angepasst werden.
Kantensteine wurde teilweise als Begrenzung des Kiesbettes gesetzt. Damit sich die Drainage nicht zusetzt wird Vlies unter dem Kies verlegt:
Das Garapa-Holz für die Terrasse. Oben ist das Holz für den Unterbau:
Nachdem gestern die Höhen auf dem Grundstück grob angepasst wurden, begannen heute die Arbeiten am Terrassenunterbau und dem Eingangspodest. Die genaue Höhe der Flächen ist ein wichtiges Thema. Zur Zeit ist die Straße, die an unserem Grundstück vorbei läuft, nur provisorisch geteert. Typisch für ein Neubaugebiet halt. Erst im Herbst wird die Straße voll ausgebaut und liegt dann deutlich höher. Entsprechend müssen auch die Zufahrt und die Gartenflächen den Höhen aus den Plänen für die Straße, die wir vom Tiefbauamt erhalten haben, angepasst werden.
Die Granitstufe zum Eingang wurde gelegt:
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Terrasse
Sonntag, 21. Juni 2009
Guter Service
Wir hatten ja noch diverse Elektro-Installationen zusätzlich zum Viebrock-Standard-Paket genommen. Im Nachhinein wollten wir noch gern Abdeckungen für die Steckdosen in den Bädern (ist nicht Pflicht und auch kein Standard), einen anderen Bewegungsmelder und ein Dimmer musste noch ausgetauscht werden. Die Fa. Kamsties hat das alles schnell, kostenlos und ohne Anfahrtskosten erledigt. Und das Unternehmen kommt nicht mal aus der Umgebung von Hannover, sondern aus Achim bei Bremen. Das ist mal ein toller Service!
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Samstag, 6. Juni 2009
Unser Umzug ist geschafft!
In den letzten Tagen hieß es bei uns: Kisten packen, Kisten packen und nochmal Kisten packen. Das war für uns der Zeitraum unserer ganzen Hausbauphase, der uns am wenigsten Spaß gemacht hat. Aber gestern wurden wir belohnt, denn gestern haben uns die Möbelpacker von morgens um 7 Uhr bis ca. 15.30 Uhr alles in unser Häuschen gebracht und somit sind wir also seit gestern nicht mehr nur Hausbesitzer, sondern auch Hausbewohner. Fühlt sich wirklich toll an!
Nach dem Umzug haben wir gestern noch das Schlafzimmer aufgebaut und einige wenige Kisten ausgepackt und nach den anstrengenden Tagen zuvor tief und fest in unserer ersten Nacht im Haus geschlafen. Hier ist es deutlich ruhiger als in unserer alten Wohnung. Sehr gut.
Nach dem Umzug haben wir gestern noch das Schlafzimmer aufgebaut und einige wenige Kisten ausgepackt und nach den anstrengenden Tagen zuvor tief und fest in unserer ersten Nacht im Haus geschlafen. Hier ist es deutlich ruhiger als in unserer alten Wohnung. Sehr gut.
Heute ging es dann etwas gemächlicher los. Inzwischen sind etwa 25 unserer insgesamt 85 Kisten ausgepackt, die Küche ist fast fertig eingerichtet und Thomas hat heute Nachmittag unsere Computer wieder angeschlossen – ohne die können wir beide doch nicht lang aushalten ;-). Da am Montag die Telekom schon da war und unseren Anschluss im Haus freigeschaltet hat, sind wir dank Thomas’ Einsatz seit einer Stunde wieder online und können jetzt unser Bautagebuch auch wieder ein bisschen füttern und fleißig in anderen Bautagebüchern lesen. Und unsere Leitung schafft die vollen 16.000 kbit. Bestens!
Inzwischen haben wir auch ein Gartenbau-Unternehmen gefunden, das uns noch im Juni unser jetziges Unkraut-Paradies in eine Terrasse, Wege, PKW-Stellplätze und Rasenflächen verwandelt. Und dann können wir auch endlich mal die von uns heiß ersehnte Grill-Saison eröffnen ;-).
Inzwischen haben wir auch ein Gartenbau-Unternehmen gefunden, das uns noch im Juni unser jetziges Unkraut-Paradies in eine Terrasse, Wege, PKW-Stellplätze und Rasenflächen verwandelt. Und dann können wir auch endlich mal die von uns heiß ersehnte Grill-Saison eröffnen ;-).
So, genug Pause gemacht. Jetzt geht’s weiter an die Kartons und ans Putzlappen schwingen.
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Garten
Sonntag, 17. Mai 2009
Restabwicklung mit dem Bauunternehmen
Nach der Hausübergabe haben wir von der Fa. Thöle nun neben dem Übergabe-Protokoll alle noch fehlenden Unterlagen zugeschickt bekommen, die man erst bekommt, wenn die letzte Rate überwiesen ist:
- Den Bauherren-Schutzbrief
- Die Gewährleistungs-Bürgschaft
- Den Energieausweis für das Haus
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Viebrock
Sonntag, 3. Mai 2009
Unter Dach und Fach
Über einen Bereich des Hauses wurde bislang recht wenig berichtet: der Dachboden. Zugegeben, das Thema klingt auch nicht sehr prickelnd, aber für uns ist das wertvoller Lagerraum. Da wir ohne Keller gebaut haben, brauchen wir den Platz zum Verstauen z.B. von Koffern oder Weihnachtsdekoration.
Damit auch ein bisschen Ordnung herrscht, haben wir jetzt einige Regale aufgebaut. Beim Bauhaus haben wir einfache Holzregale in verschiedenen Höhen und Tiefen gefunden, die sich optimal unterbringen lassen. Zwei 1,74 m hohe Regale stehen jetzt an den Giebelseiten und drei 1,10 m hohe Regale zwischen den Sparren. Vorerst genug Platz für alles, was man nicht jeden Tag in die Hand nehmen muss.
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3 Innenausbau,
4 Fertigstellung
Freitag, 1. Mai 2009
Materialschlacht
In den vergangenen beiden Tagen haben wir diverse Malerutensilien und unsere Teppichfliesen eingekauft und ins Haus gebracht. Dem großen Auto vom Schwiegervater sei Dank haben wir alles in zwei Fahrten transportieren können. Mit dem Abschleifen der Decken geht's dann in den nächsten Tagen mit der Innenraumkosmetik los.
78 m² Tretford-Teppichfliesen fürs Obergeschoss:
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4 Fertigstellung,
Bodenbeläge
Mängel-Beseitigung
Hier kommen nachträglich noch ein paar Bilder von der Mängel-Beseitigung am Tag unserer Hausübergabe:
Die Windrispenbänder im Dach, die teilweise nicht straff genug gespannt waren, wurden durchgeschnitten und mit einer Spannschraube versehen. Lifting geglückt. Nun ist alles wieder schön straff:
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4 Fertigstellung,
Dach
Montag, 27. April 2009
Drei… zwei… eins… meins!
Nach der gemeinsamen Feststellung aller Mängel zusammen mit unserem Bauleiter am letzten Mittwoch haben wir eigentlich täglich im Haus geschaut, ob schon Mängel abgestellt wurden. Gestern sind wir zu dem Ergebnis gekommen, dass so gut wie nichts passiert ist und wir waren schon etwas skeptisch, ob die für heute geplante Endabnahme stattfinden könnte.
Aber, wie schon so oft, hat die Firma Thöle uns heute morgen mal wieder sehr positiv überrascht. Als wir heute früh zur Endabnahme zum Haus fuhren, sahen wir schon von weitem eine Ansammlung von Handwerker-Fahrzeugen vor unserem Haus – und da wussten wir: alles wird gut ;-).
Wie zu den aktivsten Bauzeiten vor ein paar Wochen war richtig Leben im Haus und überall wirbelten Handwerker. So wurden innerhalb von zwei Stunden so gut wie alle Mängel behoben. Hier für alle, die es interessiert, mal die wichtigsten Mängel, die wir so hatten, und wie sie behoben wurden:
Durch einen Mitarbeiter von der Firma Viebrock Haustechnik haben wir dann noch die Einweisung in unser Heizungs-System bekommen. Wir haben uns gemerkt, wo die wichtigen Regler und Schalter sind und der Rest lässt sich auch in der wirklich guten Anleitung nachlesen, die wir bekommen haben.
Zum Schluss haben wir vom besten aller Bauleiter, Herrn Thaysen, einen roten Viebrock-Ordner mit diversen Unterlagen, wie z.B. den Zeichnungen, Plänen, Statiken, Wartungsanleitungen, Garantien u.v.m. als Wochenend-Lektüre bekommen. Dann haben wir gemeinsam noch das Abnahmeprotokoll unterschrieben und haben unsere neuen Hausschlüssel zusammen mit einem Fläschchen zum Feiern bekommen.
Nach nun 76 Tagen oder 11 Wochen oder 2 ½ Monaten seit Baustart können wir jetzt also sagen: meins! Das fühlt sich einfach klasse an!
Aber, wie schon so oft, hat die Firma Thöle uns heute morgen mal wieder sehr positiv überrascht. Als wir heute früh zur Endabnahme zum Haus fuhren, sahen wir schon von weitem eine Ansammlung von Handwerker-Fahrzeugen vor unserem Haus – und da wussten wir: alles wird gut ;-).
Wie zu den aktivsten Bauzeiten vor ein paar Wochen war richtig Leben im Haus und überall wirbelten Handwerker. So wurden innerhalb von zwei Stunden so gut wie alle Mängel behoben. Hier für alle, die es interessiert, mal die wichtigsten Mängel, die wir so hatten, und wie sie behoben wurden:
- Teilweise waren die Aluminiumkanten der Rolladenkästen eingedellt. Diese wurden nun sorgfältig gespachtelt (werden dann später von uns grundiert und überstrichen).
- Rund um den Treppenaustritt im Dachgeschoss hatte der Estrich teilweise direkten Kontakt mit dem Treppenholz. Diese Estrich-Stellen wurden entsprechend heraus gestemmt (Trittschall-Entkopplung).
- Auf einer Fensterbank war ein längerer Kratzer. Die Fensterbank wurde ausgetauscht.
- Im Spitzboden waren die Windrispenbänder, die zur Versteifung der Dachkonstruktion dienen und zwischen den Sparren und der Unterspannbahn liegen, nicht überall so straff, wie sie sein sollten (war ein wichtiger Punkt unseres Bausachverständigen, den wir selbst nicht gesehen hätten). Die Bänder wurden durchgetrennt, mit Spannschrauben versehen und sitzen jetzt schön stramm.
Durch einen Mitarbeiter von der Firma Viebrock Haustechnik haben wir dann noch die Einweisung in unser Heizungs-System bekommen. Wir haben uns gemerkt, wo die wichtigen Regler und Schalter sind und der Rest lässt sich auch in der wirklich guten Anleitung nachlesen, die wir bekommen haben.
Zum Schluss haben wir vom besten aller Bauleiter, Herrn Thaysen, einen roten Viebrock-Ordner mit diversen Unterlagen, wie z.B. den Zeichnungen, Plänen, Statiken, Wartungsanleitungen, Garantien u.v.m. als Wochenend-Lektüre bekommen. Dann haben wir gemeinsam noch das Abnahmeprotokoll unterschrieben und haben unsere neuen Hausschlüssel zusammen mit einem Fläschchen zum Feiern bekommen.
Nach nun 76 Tagen oder 11 Wochen oder 2 ½ Monaten seit Baustart können wir jetzt also sagen: meins! Das fühlt sich einfach klasse an!
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4 Fertigstellung
Samstag, 25. April 2009
Tooltime!
Beim heutigen Besuch auf der Baustelle warteten zwei Überraschungen auf uns. Bereits am Morgen müssen die Handwerker für das Anbringen der Fußleisten fleißig gewesen sein. Die Fußleisten sind fachmännisch und sauber angebracht - leider teilweise an den völlig falschen Stellen... Während in der Küche (seltsamerweise nur teilweise) Fußleisten angebracht wurden (hier wollten wir überhaupt keine haben) wurde an einer ungefliesten Wand im Gäste-WC keine angebracht (logisch, hier wollten wir eine haben). Ärgerlich ist, dass im Küchenbereich auch ein Teil der elastischen Fuge entfernt wurde. Hier wird es also wohl leider noch mindestens zweimal Besuch zur Nachbesserung geben.
Die zweite (kleine) Überraschung war die erste Post an unsere neue Adresse. Na klar - eine Rechnung von der Telekom. Etwas anderes als Rechnungen hat man als Bauherr sowieso nicht mehr im Briefkasten. Apropos "Briefkasten": der lag noch gut eingepackt auf dem Dachboden und der Brief entsprechend auf dem Fussboden. Ein Blick fiel auf den Briefkasten, der nächste auf die Bohrmaschine und auf einmal begannen Augen zu leuchten und Heimwerkerinstinkte wurden wach. Zunächst wurde natürlich das gesamte verfügbare Werkzeug- und Maschinenarsenal strategisch im Flur verteilt. Ok, für den gesamten Bau des Hauses haben die Handwerker weniger Werkzeug gebraucht als ich für das Anbringen von ein paar Edelstahlteilen, aber was solls, Tim Taylor hätte sich auch nicht mit weniger zufrieden gegeben!
Zum Warmwerden wurde erst mal ein Türstopper an der Eingangstür für die Ewigkeit in Grund und Boden gedübelt. Die Tür wird es nicht wagen, nochmal an die Wand zu schlagen! Als nächstes ging es an den Briefkasten und das Zeitungsfach. Die alte Heimwerkerregel "fünfmal messen und einmal bohren" hat sich wieder bewährt. Auge und Wasserwaage sagen: das Ding hängt grade! Die montagebedingten Tapsen auf dem Edelstahlbriefkasten gingen gut mit "Stahlfix Stahl-Reiniger MATT" (2 € undeinpaarzerquetschte) wieder weg. Praktisch ist, dass das Mittel auch sehr gut verhindert, dass neue Fingerspuren entstehen. Kaufempfehlung.
Da mittlerweile die Bohrmaschine in der Hand lag wie der Revolver bei Clint Eastwood, musste danach auch die Hausnummer dran glauben. Vorab musste natürlich die genaue Lage festgelegt werden. Mit der Hilfe einer engagierten und kritischen Nachbarschaftsdelegation und nach einigen Diskussionen wurde einstimmig die Hausecke als Befestigungsplatz gewählt. Der enthusiastische Bauherr-Heimwerker wurde noch erfolgreich davon abgehalten eine "81" an die Wand zu dübeln, dann hatte unser Häuschen auch endlich eine Nummer.
Die zweite (kleine) Überraschung war die erste Post an unsere neue Adresse. Na klar - eine Rechnung von der Telekom. Etwas anderes als Rechnungen hat man als Bauherr sowieso nicht mehr im Briefkasten. Apropos "Briefkasten": der lag noch gut eingepackt auf dem Dachboden und der Brief entsprechend auf dem Fussboden. Ein Blick fiel auf den Briefkasten, der nächste auf die Bohrmaschine und auf einmal begannen Augen zu leuchten und Heimwerkerinstinkte wurden wach. Zunächst wurde natürlich das gesamte verfügbare Werkzeug- und Maschinenarsenal strategisch im Flur verteilt. Ok, für den gesamten Bau des Hauses haben die Handwerker weniger Werkzeug gebraucht als ich für das Anbringen von ein paar Edelstahlteilen, aber was solls, Tim Taylor hätte sich auch nicht mit weniger zufrieden gegeben!
Zum Warmwerden wurde erst mal ein Türstopper an der Eingangstür für die Ewigkeit in Grund und Boden gedübelt. Die Tür wird es nicht wagen, nochmal an die Wand zu schlagen! Als nächstes ging es an den Briefkasten und das Zeitungsfach. Die alte Heimwerkerregel "fünfmal messen und einmal bohren" hat sich wieder bewährt. Auge und Wasserwaage sagen: das Ding hängt grade! Die montagebedingten Tapsen auf dem Edelstahlbriefkasten gingen gut mit "Stahlfix Stahl-Reiniger MATT" (2 € undeinpaarzerquetschte) wieder weg. Praktisch ist, dass das Mittel auch sehr gut verhindert, dass neue Fingerspuren entstehen. Kaufempfehlung.
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3 Innenausbau,
4 Fertigstellung
Mittwoch, 22. April 2009
Erfolgreicher Blower-Door-Test
Heute wurde auch der Blower-Door-Test für unser Haus durchgeführt. Mit diesem Test wird die Luftdichtigkeit eines Hauses gemessen und es können Lecks in der Gebäudehülle aufgedeckt werden. Dazu wurde die Haustür-Öffnung abgedichtet und mit Hilfe eines Ventilators im Haus ein Unter- und auch ein Überdruck erzeugt, der etwa der Windstärke 5 (50 Pascal) entspricht. Dabei wurde dann die Luftwechselrate gemessen. Die Luftwechselrate gibt das Vielfache des Raumvolumens an, dass während des Drucks pro Stunde durch die Gebäudehülle entweicht bzw. einströmt. Der Fachmann, der die Messung durchgeführt hat, hat uns alles sehr geduldig erklärt.
Laut Energieeinsparverordnung darf die Luftwechselrate bei Gebäuden mit Lüftungsanlagen bei höchstens 1,5 liegen. Viebrock hat den Ehrgeiz, einen Wert von unter 1,0 zu erreichen. Unsere Messung hat einen Wert von nur 0,33 ergeben. Auch der Fachmann war darüber erstaunt, wie Dicht unser Haus geworden ist. Es hat sogar den Level von Passivhäusern (Vorgabe: max. 0,6) erreicht.
Auf der einen Seite ist das für uns ein sehr gutes Ergebnis. Ein so dichtes Haus erschwert aber auch das Durchtrocknen des Hauses, das in der Regel 1-2 Jahre dauert. Da wird die Lüftungsanlage nicht ganz ausreichen. Daher hat uns der Fachmann geraten, in dieser Zeit regelmäßig mit Stoßlüften weiter zu machen.
Laut Energieeinsparverordnung darf die Luftwechselrate bei Gebäuden mit Lüftungsanlagen bei höchstens 1,5 liegen. Viebrock hat den Ehrgeiz, einen Wert von unter 1,0 zu erreichen. Unsere Messung hat einen Wert von nur 0,33 ergeben. Auch der Fachmann war darüber erstaunt, wie Dicht unser Haus geworden ist. Es hat sogar den Level von Passivhäusern (Vorgabe: max. 0,6) erreicht.
Auf der einen Seite ist das für uns ein sehr gutes Ergebnis. Ein so dichtes Haus erschwert aber auch das Durchtrocknen des Hauses, das in der Regel 1-2 Jahre dauert. Da wird die Lüftungsanlage nicht ganz ausreichen. Daher hat uns der Fachmann geraten, in dieser Zeit regelmäßig mit Stoßlüften weiter zu machen.
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4 Fertigstellung
Detektiv-Arbeit
Da wir nun kurz vor der Hausübergabe stehen, haben wir uns gestern zusammen mit unserem unabhängigen Bausachverständigen viel Zeit genommen, um das Haus von innen und außen nach Mängeln abzusuchen. Es ist praktisch, das ohne Anwesenheit des Bauunternehmens zu tun, weil man dann offen sprechen kann und seine Punkte auch erst noch gewichten kann, bevor es ernst wird. Thomas und ich haben uns bereits am letzten Wochenende eine Liste gemacht und unser Bausachverständiger hat auch noch einige Punkte ergänzt. Wie bei jedem unser Treffen hat er anschließend alles fein säuberlich in einem Protokoll festgehalten, welches in Kopie auf unseren Wunsch hin auch immer gleich an unseren Bauleiter gegangen ist. Insgesamt sind wir mit dem Zustand des Hauses sehr zufrieden. Mängel fanden sich fast nur mit Lupe und Taschenlampe in der Hand ;-).
Heute Morgen fand mit unserem Bauleiter dann die Vorabnahme vor Ort statt, bei der wir alles, was unser Bausachverständiger protokolliert hat, angesprochen haben. Die Mängel, die wir mit unserem Bauleiter erfasst haben, werden kurzfristig beseitigt – das meiste davon schon bis zur Endabnahme am kommenden Montag. Das ist dann gleichzeitig auch die Hausübergabe. Dann wird auch das Bauschloss gegen unser finales Schloss ausgetauscht und damit ist das Kapitel Viebrock/Thöle beendet. Und dann sind nur noch wir gefordert (Malern, Bodenbeläge, Pflastern, Terrasse, Garten, Umzug) …
Heute Morgen fand mit unserem Bauleiter dann die Vorabnahme vor Ort statt, bei der wir alles, was unser Bausachverständiger protokolliert hat, angesprochen haben. Die Mängel, die wir mit unserem Bauleiter erfasst haben, werden kurzfristig beseitigt – das meiste davon schon bis zur Endabnahme am kommenden Montag. Das ist dann gleichzeitig auch die Hausübergabe. Dann wird auch das Bauschloss gegen unser finales Schloss ausgetauscht und damit ist das Kapitel Viebrock/Thöle beendet. Und dann sind nur noch wir gefordert (Malern, Bodenbeläge, Pflastern, Terrasse, Garten, Umzug) …
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