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Montag, 18. Mai 2009

Die Küche ist da

Heute wurde unsere Küche geliefert. Nachdem wir mit dem Vertrieb von KüchenAktuell ja so unsere Erfahrungen gemacht haben, sind wir heute Morgen recht skeptisch zum Haus gefahren und waren auf das ein oder andere gefasst. Die Monteure waren pünktlich um 8 Uhr da und haben auch gleich mit der Arbeit losgelegt. Sie waren sehr nett, den ganzen Tag über sehr fleißig und machten den Eindruck auf uns, dass sie absolute Profis sind. Es gab keinerlei Probleme – auch nicht mit unserer „kritischen Steckdose“. Es wurde alles sehr sauber eingebaut und es gab am Ende nicht den kleinsten Kratzer oder andere Beanstandungen.

Die Jungs waren nach einer Rekordzeit von 10 Stunden (für eine doch relativ große Küche) fertig, haben uns noch eine kurze Einweisung in die Geräte gegeben und dann war auch schon alles vorbei. Alles ganz unspektakulär. Wir haben uns um den Einbau also umsonst Sorgen gemacht und waren positiv überrascht. Also ein Happy End für unser „Abenteuer Küchenkauf“.

Und das hier sind die Bilder von heute. Sieht doch genau so aus wie die Bilder von damals aus dem Alno-Planer, oder?






Freitag, 15. Mai 2009

Jetzt kommt Farbe ins Spiel

In den letzten zwei Wochen war es zeitlich ein bisschen eng und deshalb kam das Bautagebuch bei mir leider etwas zu kurz *schäm*. Schade eigentlich, weil es neben dem Hausbau selbst im Moment doch eine meiner liebsten Freizeit-Beschäftigungen ist. Aber manchmal muss es dann einfach nur noch das Koma auf dem Sofa sein. Woran das wohl liegt… ;-) Jetzt kann’s aber weiter gehen!

Die Malerarbeiten gehen gut voran. Das Wohnzimmer mit Küche ist fast fertig. Muss es auch, denn am Anfang der nächsten Woche wird die Küche kommen. Die Wandflächen, die dann hinter den Unterschränken verschwinden, haben wir ausgespart. Die Tapetenfarbe wirkt jetzt, wo sie großflächig an der Wand ist, zwar etwas dunkler, aber sie gefällt uns gut zusammen mit der hellen Decke. Ist ja immer schwierig, sich mit so einem kleinen Stückchen Mustertapete in der Hand vorzustellen, wie es dann später aussehen wird. In der nächsten Woche sind dann die Wände im Dachgeschoss dran und den Flur werden wir wohl erst tapezieren, wenn wir den Umzug hinter uns haben. Denn ganz ohne Macken läuft ein Umzug wohl nicht ab, schätze ich – vor allem im Treppenbereich.

Freitag, 1. Mai 2009

Termin Küchen-Einbau

Gestern habe ich noch mal bei KüchenAktuell angerufen, weil sich noch niemand zu einem Einbau-Termin gemeldet hat. Unseren Wunsch-Termin hatten wir dort schon vor Wochen hinterlassen. Die Zusage, dass sich jemand bei uns zur Terminabstimmung meldet, wurde aber nicht eingehalten. In der Wunsch-Woche ist daher jetzt leider kein Montage-Termin mehr frei, sondern erst wieder in der Woche danach. Dann müssen wir jetzt wohl eine Woche länger auf unsere Küche warten :-/. Irgendwie hat mich das aber nicht wirklich überrascht und das mulmige Gefühl bei KüchenAktuell bleibt.

Mittwoch, 29. April 2009

Und wie geht’s weiter?

Unser Hausbau ist quasi beendet und das Bauunternehmen ist fertig, aber damit seid Ihr uns noch lange nicht los! Es ist ja längst noch nicht alles fertig. Bisher waren wir ja eher Zuschauer auf unserer Baustelle, aber das ist vorbei. Jetzt heißt es: auch mal selbst mit anpacken! Wir werden also hartnäckig weiter hier berichten. Das hier steht für die nächste Zeit bei uns auf dem Plan:

Malerarbeiten
Die Maler-Utensilien (Tapeten, Kleister und Farbe) sind ausgesucht und eingekauft. An dieser Stelle nochmals ein dickes Dankeschön an unseren Wand- und Bodenbelags-Guru Tobias! Wir hoffen, dass die Malerarbeiten bis Mitte Mai abgeschlossen sein werden.

Kücheneinbau
Diesen Termin, den wir für Mitte Mai geplant haben, erwarten wir mit gemischten Gefühlen – siehe unten.

Bodenbeläge
Das Fliesen hat Viebrock für uns erledigt. Wir werden uns ab Mitte Mai, wenn der Estrich hoffentlich ausreichend durchgetrocknet ist, dann über das Parkett-Verlegen im Wohnzimmer und den Teppich für das Dachgeschoss her machen. Unser Ziel ist, spätestens Ende Mai fertig zu sein, da wir in unserer jetzigen Wohnung dann ja so langsam mal mit den Umzugsvorbereitungen beginnen müssen.

Pflasterarbeiten und Holz-Terrasse
Bis zum Umzug möchten wir auch gern schon die Pflasterarbeiten fertig haben. So könnte der Umzug einigermaßen matschfrei ablaufen. An zweiter Stelle steht dann gleich die Terrasse.

Umzug
Der Umzug soll in der ersten Juni-Woche stattfinden.

Garten-Anlage
Und wenn wir erst mal eingezogen sind, bleibt vielleicht auch ein bisschen Zeit, sich um den Garten zu kümmern.

Abenteuer Küchenkauf – Teil 3

Unsere Küche ist zu Mitte Mai bestellt. Ich werde schon ein wenig unruhig, weil KüchenAktuell noch nicht angerufen hat, um einen genauen Montage-Termin abzustimmen. Die innere Unruhe (mal zurückhaltend ausgedrückt) ist in unserer Geschäftsbeziehung mit KüchenAktuell ja von Anfang an dabei gewesen, wie man hier und hier nachlesen kann. „Abenteuer Küchenkauf Teil 3“ hatten wir vor kurzem dann auch noch. Inzwischen sind meine Emotionen wieder etwas runter gekommen, so dass ich jetzt auch ganz sachlich was dazu schreiben kann - hoffe ich ;-).

Also: Teil 3 begann für uns auch mit Verkäufer Nr. 3, denn der Vorgänger war inzwischen gar nicht mehr in der Filiale beschäftigt, wie sich herausgestellt hat. Am gleichen Tag, als bei uns im Haus morgens die Küche ausgemessen wurde, rief dieser dritte Verkäufer abends an und teile mir mit: „Wenn Sie die Küche Mitte Mai haben wollen, dann müssen wir jetzt aber auch bald mal die Küche ausmessen“. Hmmm… die interne Kommunikation läuft wohl nicht so gut. Dann sagte er, dass er in den Planungen seines Vorgängers noch Fehler entdeckt und diese korrigiert hätte (z.B. falscher Unterschrank unter der Spüle, zu dünne Tischplattenstärke bei der höher gelegenen Theke).

Ein Fehler war aber besonders ärgerlich. Genau nach den Vorgaben von KüchenAktuell haben wir unseren Elektriker sämtliche Steckdosen, Anschlüsse etc. in der Küche legen lassen. Vorab muss ich dazu sagen: Wenn man eine Küche in L-Form plant, dann misst man beide Wandseiten immer von dem Punkt aus, an dem beide Wände zusammen treffen. In unserem Fall hatte ein voriger Verkäufer das an einer Wand aber von der anderen Seite aus getan, nämlich an unserer Puffer-Zone, wo später eine Abschluss-Blende hin kommt. Bei den meisten Steckdosen war das nicht so tragisch, da sie beispielsweise über den Oberschränken liegen. Aber im Falle der Dunstabzugshaube war es ärgerlich, denn die Steckdose liegt nun zu weit rechts. Und KüchenAktuell hat sofort deutlich gemacht, dass sie die Kosten für das Verlegen der Steckdose keinesfalls übernehmen. Plötzlich haben sie es auch nicht mehr als ihren Fehler angesehen. Grrrr. Das Ergebnis ist jetzt: Es wurde nochmal ausgemessen, wir haben auch nochmal unseren Elektriker befragt und die Steckdose wird jetzt am rechten Rand abgeschnitten, damit sie noch unter der Hauben-Abdeckung verschwinden kann. Ich ärgere mich darüber maßlos, weil ich eigentlich nicht bereit bin, bei einer neuen Küchenplanung, in der man alles genau so anlegen kann, wie man es möchte, Kompromisse zu machen. Auf keinen Fall hätte ich akzeptiert, dass die Abzugshaube einfach ein wenig nach rechts verschoben wird (war tatsächlich auch ein Vorschlag von KüchenAktuell), weil dann alles nicht mehr symmetrisch ist. Vielleicht wäre es gar nicht schlecht, noch einen vierten Verkäufer zu bekommen. Dann kommen vielleicht noch mehr Fehler zum Vorschein, die korrigiert werden können.

Bestimmt könnt Ihr Euch auch vorstellen, dass mir schon etwas mulmig wird, wenn ich daran denke, was dann am Tag des Einbaus so alles schief gehen kann…

Dienstag, 24. März 2009

Küchenaufmaß, Putz und Fugen

Heute früh war der Küchenbauer vor Ort und hat für die auf dem Papier geplante Küche Maß genommen. Erst nach diesem Termin wird die Küche beim Hersteller bestellt, damit sichergestellt ist, dass sie dann auch rein passt. Und das Ergebnis: die Maße passen perfekt und der Elektriker und der Wasserinstallateur haben alle Steckdosen, Kabel, Rohre und sonstige Anschlüsse an der richtigen Stelle installiert. Sehr beruhigend.

Innen wurden heute die Putzarbeiten beendet. Nachdem gestern schon der Großteil des Erdgeschosses bearbeitet wurde, waren heute auch die Giebel im Dachgeschoss dran. Im Bad und im Gäste-WC wurde scheinbar ein anderer Putz verwendet als in den übrigen Räumen. Er sieht wesentlich dunkler aus. Die Wände sind jetzt wirklich toll glatt geworden – perfekt zum späteren Tapezieren. Natürlich muss jetzt erst mal alles ein paar Wochen trocknen.


Und während drinnen die zwei Putzer fleißig waren, haben draußen fünf andere Handwerker die Klinkersteine verfugt. Anschließend wurde dann das Baugerüst abgebaut, so dass wir zum ersten Mal einen freien Blick auf unser Häuschen hatten. Dafür hat dann sogar mal die Sonne rausgeschaut. Und was wir da gesehen haben hat uns gut gefallen. Es ist genau so geworden, wie wir uns das vorgestellt haben.

Rechts sieht man die unbearbeiteten Klinker und links die verfugten:

Die Fuger am Werk:

Unser Häuschen ohne Gerüst:

Die Südseite, wo später die Terrasse sein wird:

Montag, 9. März 2009

Watt Ihr Volt...

Am Samstag Vormittag haben wir uns mit dem Elektriker getroffen um die Elektroinstallationen zu besprechen.

Zur Vorbereitung haben wir bereits auf dem Papier einige Möbel gerückt um die optimale Lage von Steckdosen und Schaltern zu ermitteln. Im Wohn-/Küchenbereich haben wir zudem vor Ort die Lage von einigen Möbeln mit Kreide auf den Boden gemalt um die Position von Deckenlampen besser einschätzen zu können.

Nachdem wir die Lage aller benötigten Steckdosen, Dimmer, Außenbeleuchtungen, Bewegungsmelder, Telefon-, HiFi-Buchsen, Netzwerk-, TV-Anschlüsse, etc. eingetragen haben, machten wir uns schon etwas Sorgen was die Statik der tragenden Wände angeht. ;)

Neben den obligatorischen "Extra-, Extra-, Und-noch-eine-mehr-zur-Sicherheit-Steckdosen" war die Planung der Netzwerkanschlüsse (auch TV nicht vergessen!) und die "Lichtschalterlogik"(welcher Schalter dimmt/schaltet was im Wohn-/Küchenbereich?) am kniffligsten. Als weitere Extras haben wir u.a. Außen-Halogenspots am Dachüberstand, 2 Erdkabel für die (Vor-)Gartenbeleuchtung, zentrale Rolladensteuerung und die Verlegung von Lautsprecherkabeln geplant. Die Installation der SAT-Anlage und ausreichend Leerrohre für die Technik der Zukunft sind auch vorgesehen.

Gemeinsam mit dem Elektriker sind wir von Raum zu Raum gezogen um zentimetergenau die Lage jeder Buchse festzulegen. Er gab uns noch ein paar gute Tipps wie einige unserer Vorstellungen am besten umzusetzen sind. Viele Details waren sehr hilfreich, z.B. die Schalter für Außenstrom und -beleuchtung mit einer Kontrollleuchte zu wählen, damit man auch bei Tageslicht erkennen kann ob die Gartenflakscheinwerfer grad eingeschaltet sind.

Am Sonntag haben wir dann schon per Email das Angebot erhalten. Unsere Befürchtungen, dass wir das geplante Einzelbudget überschreiten müssen, hat sich leider bewahrheitet. Das liegt nicht an überzogenen Kosten des Elektrounternehmens, sondern daran, dass sich unsere Ausstattungsliste seit der ersten Kostenkalkulation vor einem halben Jahr deutlich verlängert hat. Viele Installationen lassen sich im nachhinein nur mit viel Aufwand/Kosten nachrüsten wie z.B. weitere TV- oder Netzwerkanschlüsse oder Außenstromanschlüsse. Aus diesem Grund haben wir im Zweifel eher eine Buchse mehr als zu wenig geplant. Bei den Steckdosen haben wir letztendlich ungefähr die Menge der Steckdosen, die seitens Viebrock bereits im Hauspreis enthalten sind, verdoppelt. Da wir sehr auf die Einhaltung unserer Budgets achten, ist es beruhigend, dass bereits einige andere Kostenpositionen nicht so hoch wie geplant ausgefallen sind (z.B. Grunderwerbsteuer) und wir "Einnahmen" wie die Wärmepumpenförderung bewusst vorher nicht eingeplant haben.

Am Dienstag kann es dann schon, nach einer kurzen Besprechung vor Ort, mit der Rohbau-Elektroinstallation losgehen.
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Willkommen in der Küche! - Kaffee gefällig? ;)
Mit Schablone und Sprühfarbe wurde die genaue Lage von Lichtschaltern und Steckdosen markiert.

Abstrakte Kunst im Wohnzimmer...

Sonntag, 14. Dezember 2008

Farbmuster der Küche

Nun sind auch die Farbmuster der Küchenfronten und Arbeitsplatten von Alno angekommen. Zusammen mit dem Bodenfliesen-Muster haben wir nun alles, um passendes Parkett für das Wohnzimmer auszusuchen.

Samstag, 29. November 2008

Fliesenmuster

Heute kam das Paket mit dem Fliesenmuster (für Küche und Diele) von Villeroy & Boch, das Viebrock uns versprochen hatte: Modell Newport in caramel. Ich dachte, wir bekommen ein Stückchen von einer Fliese, aber es ist eine Ganze geworden: 30 x 60 cm und 3,7 kg schwer. Ich sehe uns dieses Riesen-Teil schon durch die Ausstellungsflächen von Bodenbelags-Händlern schleppen, um passendes Parkett oder Laminat zu finden ;-).

Sonntag, 23. November 2008

Unsere Küche

Und so sieht unsere neue Alno-Küche nun aus:

Abenteuer Küchenkauf – Teil 2

Am Donnerstag rief uns dann der Vertriebsleiter an und entschuldigte sich bei uns. Der Verkäufer wäre ein Quereinsteiger, der erst seit einem Monat im Unternehmen ist (was für eine große Überraschung…). Nichts gegen Berufsanfänger, aber da frage ich mich doch: warum lassen sie Anfänger ohne Unterstützung auf die Kunden los? Letztendlich gaben wir KüchenAktuell noch eine Chance, denn der Verkaufsleiter nannte einen Preis, der ca. 10 % unter dem Angebot eines anderen Anbieters lag und er signalisierte uns, dass er uns wegen des Ärgers preislich weiter entgegen kommen würde. Das klang schon mal gut und ehrlich gesagt hatten wir auch keine Lust, woanders auch noch mal so viel Zeit zu investieren und wieder von vorne anzufangen. Diesmal wollten wir natürlich einen erfahrenen Verkäufer haben.

Mit dem neuen Verkäufer haben wir dann gestern knapp 6 Stunden verbracht und sicherheitshalber alles noch mal von Anfang an aufgerollt. Wir sind mit ihm kreuz und quer durch die ganze Küchen-Ausstellung gelaufen und haben alle Details live angesehen, angefasst und ausprobiert. So haben wir am Ende unsere „optimale Küche“ gefunden. Schön war, dass er sehr viele Fragen gestellt hat und noch viele Tipps zur Verbesserung der Küchen-Aufteilung und -Optik geben konnte. Witzig war das „Kino“, in das wir dann nach der Planung gegangen sind. Mit 3D-Brillen konnten wir auf einer großen Leinwand durch unsere zukünftige Küche in Originalgröße gehen und uns alles aus verschiedenen Perspektiven dreidimensional ansehen. Da kann man sich das ganze natürlich viel besser vorstellen als auf dem PC-Bildschirm :-). Hat uns gut gefallen.

Nach anschließender längerer Preisverhandlung haben wir dann mit dem Gefühl, dass wir nach all dem Ärger nun ein gutes Preis-/Leistungs-Verhältnis hinbekommen haben, die Küche gekauft. Wir bekommen sowohl von der Front als auch vom Arbeitsplattenmaterial Muster direkt von Alno zugeschickt.

Juhu, endlich brauchen wir uns um das Thema Küche nicht mehr kümmern und können uns nun wieder auf den eigentlichen Hausbau konzentrieren, denn da gibt es auch noch das ein oder andere zu tun… ;-).

Unsere Tipps zum Küchenkauf:

  • Durch mehrere Küchen-Ausstellungen gehen und alles anfassen, aufmachen und ausprobieren.
  • Vorher detailliert Gedanken machen, wie die Küche aussehen soll (Optik und Aufbau). Uns hat der Alno-Küchenplaner dabei sehr geholfen.
  • Vorsicht bei Verkäufern, die wenig Fragen stellen
  • Am besten gleich zu Anfang der Gespräche klarstellen, welches Budget man ausgeben möchte und dann vergleichen, bei wem man am meisten Küche für sein Geld bekommt. Vergleichbar sind natürlich nur Angebote gleicher Marken.
  • Rabatte, mit denen so viele Küchenstudios werben, sagen gar nichts aus, denn die Listenpreise sind absolute Mondpreise. Lieber für eine Komplettküche ein Angebot geben lassen und dann unbedingt noch ein paar Preisverhandlungsrunden drehen.
  • Viele Küchenhändler bieten eine sogenannte Tiefpreisgarantie. Wenn man seine Küche nachweislich anderswo günstiger angeboten bekommt, steigt der Händler auf den Preis ein und gibt zusätzlich x% Rabatt. Diese Garantie ist natürlich nichts wert denn: 1. Kein Anbieter gibt Interessenten ein detailliertes unverbindliches Angebot mit. 2. Kaum zwei Küchen gleichen sich. Irgendein Detail wird garantiert anders sein.

Abenteuer Küchenkauf – Teil 1

Letzte Woche Freitag hatte ich einem Verkäufer bei KüchenAktuell in Altwarmbüchen die Eckdaten für unsere Küche gegeben und mit ihm einen Termin für den nächsten Tag vereinbart. Bis dahin wollte er alles eingeben haben und uns die Küche dann am PC zeigen.

Wir sind dann am Samstag zweimal zu vereinbarten Terminen gekommen und wurden immer wieder weggeschickt, weil der Verkäufer noch mit anderen Kunden beschäftigt war. Und in beiden Fällen hat er uns nicht angerufen, um die Termine zu verschieben – genau dazu hatte ich ihm zu Beginn meine Handy-Nr. gegeben. Dadurch war dann ein Großteil des Samstags dahin. Und als Häuslebauer hat man ja nun wirklich genug zu tun. Wir waren sehr sauer.

Am Montag rief er dann an, entschuldigte sich und wir haben uns für den gleichen Abend zum Gespräch verabredet – diesmal ohne Thomas. Irgendwie verlief das Gespräch sehr zäh und unstrukturiert. Der Verkäufer hatte offensichtlich Schwierigkeiten, sein Planer-Programm zu beherrschen und zum Schluss hatte ich ein ungutes Gefühl, ob er die Küche wirklich ohne Macken konstruiert hatte. Insgesamt hat er auch so gut wie keine Verbesserungsvorschläge gemacht oder Fragen gestellt – das erwarte ich eigentlich von einem Fachmann. Der Höhepunkt war, dass er mir nicht mal einen ersten Preis nennen konnte, weil er selbst keine Preise abgeben durfte (wie bitte?) und sonst keiner mehr da war, der es konnte – es war inzwischen schon nach Geschäftsschluss. Ich bin dann mit einem sehr mulmigen Gefühl nachhause gefahren.

Wir hatten vereinbart, dass er sich bis spätestens Mittwoch telefonisch meldet, um mir dann auch mal einen Preis zu nennen. Bis Mittwoch passierte nichts und so hatten wir KüchenAktuell nun von unserer Liste gestrichen – wenn es nach Thomas gegangen wäre, hätten wir das schon nach dem Terminchaos getan.

Freitag, 14. November 2008

Das zweite Küchengespräch

Heute fand das zweite Küchengespräch statt – diesmal bei KüchenAktuell und erst mal ohne Thomas (bei den ganzen Terminen und Dingen, die jetzt so zu organisieren sind, muss man sich ja auch mal aufteilen ;-)). Insgesamt ging alles viel schneller, weil ich jetzt ja schon Erfahrung aus dem ersten Gespräch bei Möbel Staude hatte. Der Verkäufer bei KüchenAktuell war auch wesentlich motivierter als die Verkäuferin bei Staude.

Wir haben uns verschiedene Fronten, Arbeitsplatten und Griffe angesehen, bevor wir dann auf den Küchenaufbau und die Einbaugeräte gekommen sind. Meine Favoriten bei den Fronten (magnolienweiß) und der Arbeitsplatte (Nußbaum-Stabdekor) aus dem ersten Gespräch haben sich hier nochmal bestätigt. Genau das muss es nun sein. Bei den Fronten gibt es verschiedene Qualitäten und Ausführungen. Hochglanz ist im Moment sicherlich total in, kommt für uns aber nicht infrage, da man hier wohl jeden Fingerabdruck sieht. Und bei den Formen der Fronten sind keine Grenzen gesetzt. Wir haben uns eher für gerade Formen entschieden und nicht für runde. Hier noch ein Tipp von meiner Mutter: möglichst auch wenige Edelstahlelemente einbauen, auf denen man die Fingerabdrücke ebenfalls bestens sieht. Tipps von erfahrenen Küchenbesitzern nehme ich immer gern – macht‘s später pflegeleichter und praktischer, denn wir sind keine besessenen Putzteufel ;-).

Bei beiden Küchenstudios ist es übrigens so, dass eine Vermessung vor Ort, die Anlieferung, der Aufbau und der Anschluss der Geräte in den Preisen gleich enthalten ist.
Nachdem alle Details geklärt waren, habe ich mit dem Verkäufer einen Termin für morgen gemacht, denn ich muss ja nicht unbedingt daneben sitzen, wenn er seinen PC mit den Daten füttert und die Küche zusammenbaut. Beim ersten Gespräch hat sich diese Vorgehensweise auch bewährt. Wenn alles zu einem Termin stattfindet, kann so ein Küchenplanungsgespräch nämlich auch schnell mal 6-7 Stunden lang werden, hat mir der Verkäufer bestätigt. Wenn wir morgen also hin gehen, dann auch mit Thomas, werden wir alles begutachten können. Es wurde sogar eine Art Kino für morgen angekündigt, in dem wir den Küchenvorschlag dann „begehen“ könnten. Na, das macht ja schon mal neugierig…

Dienstag, 11. November 2008

Das erste Küchengespräch

Wir wissen nun ziemlich genau, wie unsere neue Küche aussehen soll und waren heute im ersten Küchenstudio: bei Möbel Staude. Wir haben die Pläne mitgenommen, die wir vor ein paar Tagen schon mit einem Küchenplaner am PC gebastelt haben und so konnte sich die Verkäuferin, die leider nicht allzu motiviert wirkte, schnell einen Überblick verschaffen, was uns gefällt. Die Verkäuferin fand die Aufteilung, die wir uns überlegt haben, sinnvoll und praktisch.

Die Tendenz geht bei uns zu einer Küche der Firma Alno. Bei der Sichtung der Riesenauswahl an Arbeitsplatten und Fronten sind wir relativ schnell zu unseren Favoriten gekommen: Arbeitsplatten in Nussbaum-Stabdekor und magnolienweiße Fronten. Anschließend haben wir uns noch über Elektrogeräte unterhalten und sind zu dem Schluss gekommen, dass wir eher den Standard brauchen als beispielsweise einen Ofen, dem man „Schweinebraten 1,5 kg“ sagt und der dann ganz von alleine mit ausgefeilten Hightech-Programmen alles perfekt zubereitet ;-). Wir haben für Donnerstag einen neuen Termin bei Staude gemacht - bis dahin wird uns ein entsprechendes Angebot ausgearbeitet.

Wir werden die Küche aber auch noch bei 2-3 anderen Küchenstudios anfragen, z.B. bei KüchenAktuell und vielleicht noch bei einem kleineren Händler – da haben wir schon einen Tipp von zukünftigen Nachbarn bekommen. Leider ist es sehr schwierig, sich im Internet vorab einen Überblick über Preise zu verschaffen. Händler werben oft mit Rabatten bis zu 50% - scheinbar aber das ganze Jahr über. Zu Listenpreisen kauft sowieso niemand. Hier hilft also nur: Preise vergleichen.

Samstag, 8. November 2008

Die Auswahl ist riesig

Nachdem wir nun verschiedene Küchenstudios durchstöbert haben, raucht uns der Kopf, denn die Auswahl ist riesig. Aber nun wissen wir, was für eine Art Küche uns gefallen würde. Es gibt bei den meisten Anbieter die Stilrichtungen Classic, Landhausstil und Lifestyle. Zu unseren Vorstellungen passt der Classic-Stil am besten.

Wir planen unser Haus mit einer offenen Küche – sie muss sich also gut in den Wohnbereich einfügen. Uns gefallen weiße oder leicht getönte Fronten mit Holzoptik auf den Arbeitsflächen und am Korpus. Eine Theke mit Barplatte und Barstühlen grenzt die Küche gut zum Wohnbereich ab.

Da wir für unser Haus eine kontrollierte Be- und Entlüftung planen, gibt es einige Besonderheiten zu beachten: z.B. verläuft ein Lüftungskanal ganz oben an einer Seite der Küche – schränkt uns aber nicht ein, da wir die Küche eh nicht bis zur Decke hoch bauen wollen. Und bei der Wahl der Dunstabzugshaube verträgt sich Umluft besser als Abluft mit unserem Lüftungssystem. Im Internet gibt es diverse Küchenplaner, z.B. von Nobilia oder Alno, mit denen man sich seine Wunschküche prima zusammenbasteln kann. Hier mal ein erster Wurf mit dem Alno-Küchenplaner, der uns schon mal ganz gut gefällt:

Mittwoch, 5. November 2008

Eine Küche in 2 Wochen?

Für die zweite Novemberhälfte haben wir von der Firma Viebrock nun einen Termin für Gespräche zum Bauantrag, zur Bauzeichnung und zur Bemusterung bekommen. In dem Schreiben stand unter anderem, dass wir zu diesem Termin doch möglichst auch unsere Küchenplanung abgeschlossen haben sollten und diese mitbringen sollten. Huch….?

An eine Küchenplanung haben wir bisher noch keinen Gedanken verschwendet – ist ja noch so lange hin, bis die mal eingebaut werden könnte. Wir wissen ja noch nicht einmal, welche Art Küche uns überhaupt gefallen würde. Aber es ist schon einleuchtend, dass man für die Bauzeichnung möglichst schon sagen kann, wo bestimmte Anschlüsse hin sollen, um später für eine Küche alles am richtigen Platz zu haben. Wir werden diese Woche jedenfalls mal alle möglichen Küchenstudios unsicher machen, um uns einen Überblick zu verschaffen.

PS. Um den Klischees gerecht zu werden: Mein erster Beitrag in diesem Blog dreht sich um das Thema Küche ;-)

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